Das evangelische Gemeindehaus

oder "Heinrich Wernerś Stiftung"

Evangelisches Gemeindehaus Dörrenbach Das Gemeindehaus heute

Das evangelische Gemeindehaus hat eine wechselvolle Geschichte und ist in einer Stiftung begründet, die den etwas ungewöhnlichen Namen „Heinrich Werner's Stiftung“ trägt; sie geht geht zurück auf sein Testament vom 17.12.1868.

Heinrich Werner, genannt Sprenger, war Lehrer in Dörrenbach und der Überlieferung zufolge ein recht unbequemer Zeitgenosse mit ganz eigenem Kopf.

Er verfügte testamentarisch, dass nach seinem Tode sein Vermögen in eine Stiftung einfließen solle, zu deren Ziel er die frühchristliche Erziehung bestimmte Er hatte dabei die Kinder protestantischer Bürger im Blick, die wenig begütert waren und aufgrund auswärtiger Beschäftigung nur wenig Zeit fanden, ihre Kinder im christlichen Glauben zu erziehen. Er dachte an eine Kleinkinderbewahranstalt in der Trägeschaft der evangelisch-protestantischen Kirchengemeinde Dörrenbachs, die den Namen "Heinrich-Wernerś -Stiftung tragen sollte. Für Ausstattung und Betrieb machte er sehr präzise Vorgaben. Ob es die Verteilung der Räume, die Platzierung der Aborte, das Verbot von Spiegeln oder die Besetzung der Leitung des Hauses betraf. Bis hin zum Schild über dem Eingang hatte er für alles konkrete Vorstellungen entwickelt, und sogar den Zeitpunkt der Veröffentlichung seines Testamentes legte er fest.
 
1874 befand die königliche Regierung der Pfalz, dass der Landesherr "die Bestätigung der Stiftung allergnädigst zu erteilen geruhte" Kure Zeit darauf wurde die Kleinkinderbewahranstalt eingerichtet und nahm den Betrieb auf.

Der Unterhalt des Betriebes in den Jahren 1891 bis 1924 ging mit der Zeit ins Geld und stellte den Träger vor erhebliche Belastungen. So musste um die Bezuschussung des elektrischen Lichtanschlusses für 241,50 Mark bei der Gemeinde nach gesucht werden.1934 waren Reparaturen und ein Umbau nötig und hinterließen Schulden in Höhe von rund 5.000 RM. Personalprobleme, Ausbaukosten für eine Dienstwohnung, Pensionsverpflichtungen und laufende Kosten führten an den Rand des Ruins und nur der Opferbereitschaft der Kirchengemeinde war es zu danken, dass diese Klippe umschifft werden konnte. 1939 wurde das Anwesen durch eine Kommission auf die Verwendbarkeit als NSV-Kindergarten geprüft (Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Volkswohlfahrt) und für nicht geeignet eingeschätzt. 1939 kam die Stiftung durch Spenden und den Verzichte von Gläubigern finanziell wieder auf die Füße, jedoch musste der Betrieb dennoch eingestellt werden. Der Bergzaberner Landrat hatte nämlich am 1.9.41. die Auflösung aller kirchlich geleiteten Kindergärten verfügt.

Der Krieg brachte die Evakuierung des gesamten Dorfes und im Verlaufe der Kampfhandlungen wurde das Stiftungsgebäude sowie der größte Teil des Dorfes zerstört.

1954 wurde mit den Aufräumarbeiten und dem Wiederaufbau des Hauses begonnen. Im Erdgeschoss entstand ein Versammlungssaal mit Küche und Sanitärtrakt und im ersten Stock eine Dreizimmer-Wohnung. Das Dachgeschoss wurde aus Kostengründen nicht ausgebaut. Mit einem Presbyteriumsbeschluss wurde das Gebäude in "Evangelisches Gemeindehaus Dörrenbach" umbenannt.

1990 wurde der Gesamtkomplex dann abgerissen und in seiner heutigen Form neu erbaut. Das Gebäude dient seither dem Zweck der Gemeindearbeit und Heinrich-Werner´s-Stiftung hat in gewandelter Form auf diese Weise bis heute Bestand.


Quelle: Ich beziehe mich im Wesentlichen auf den  Bericht von Peter Körner in der Dörrenbacher Ortschronik von 1992

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