Die Glocken

Eine der ältesten Glocken der Pfalz schlägt noch immer die Stundenzahl im Turm der Dörrenbacher Martinskirche. Ihre Geschichte beginnt im Jahre 1330, also rund 30 Jahre nach dem Entstehen des Glockenturmes der Wehrkirche. Wo sie gegossen wurde, ist leider nicht bekannt.
Hier ein paar technische und klangliche Daten:
| Glocke | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| Gießerei | Bachert | unbekannt | Lindemann | Bachert | Bachert |
| Gußjahr | 1956 |
14. Jh. |
1834 | 1956 | 1956 |
| Gewicht | 851 kg | 605 kg | 200 kg | 237 kg | 156 kg |
| Durchmesser | 1140 mm | 960 mm | 723 mm | 693 mm | 615 mm |
| Schlagton | f` | b` | c" | d" | f" |
Nr. 1, 4 und 5
Dies Glocken wurden 1956 bei der Gießerei Bachert in Karlsruhe bestellt und am 21. Oktober des gleichen Jahres wurden die neuen Glocken feierlich eingeholt
Die Glocken 2 und 3 waren in der gleichen Gießerei gleichzeitig neu gestimmt und klanglich angepasst worden, sodass sich ein harmonisches Klangbild ergab.(Nr. 3 wurde von Peter Lindemann in Zweibrücken gegossen )
Bis 1973 waren die Glocken Eigentum der politischen Gemeinde, wurden dann aber in das Eigentum der evangelischen und katholischen Kultusgemeinde überführt.
Schlussbemerkung:
Es gab natürlich schon früher ein Geläut. In Jahre 1630 wird erstmals von drei Glocken berichtet, von denen eine im Holländischen Krieg zerschlagen wurde. (1674) . Es gab im Laufe der Geschichte mehrere Glocken, die im Zuge der verschiedenen Kriege beschlagnahmt oder zerstört wurden. Das jetzige Geläut ist seit 1956 unverändert.
Anmerkung:
Diese Seite wird noch weiter ergänzt. Klangaufzeichnung und Flash-Film sind bereits in Arbeit.
Pradel Dörrenbach
