Gedanken zu gesellschaftlichen Fehlentwicklungen und zur Sucht

Klaus Pradel, Dörrenbach.
 
Man kann nicht ein ganzes Berufsleben lang mit gesellschaftlichen Problemen befasst sein, ohne sich die Frage zu stellen, wie denn die Dinge zusammenhängen. Ist das, was wir Suchterkrankung nennen nur ein individuelles Problem oder muss man gar feststellen, dass unsere Gesellschaft mittlerweile so „verkommen“ ist, dass sie ihre Individuen massiv zu schädigen beginnt und im ganz engen Sinne richtig krank macht?

Diesen und ähnlichen Fragen möchte ich, da ich nun die Muße dazu habe, nachgehen und aufschreiben, was ich gefunden habe. Ich beginne also eine Arbeit, die Veränderungen fordert, zumindest nachzudenken anregt, auch jener Mitmenschen, die möchten, das alles so bleibt wie es ist.

Ich denke, unsere Gesellschaft befindet sich an einem Punkt ihrer Entwicklung, an welchem es nur noch eine sehr schwache Chance gibt, die Entwicklungsrichtung zu korrigieren. Die Verzahnungen und Zusammenhänge möchte ich am Problem süchtigen Verhaltens beschreiben, denn dem galt mein Hauptaugenmerk durch viele Jahre meiner beruflichen Tätigkeit hindurch. 
 
Sucht, wie ich sie verstehe, mit all ihren vielfältigen Erscheinungsformen und all ihren sehr unterschiedlichen Symptomen vom Alkoholismus bis zur Gier, von der Heroinsucht bis zum Ausleben ungezügelter Aggression ist wesentlich am Prozess gesellschaftlicher Entwicklungen und ihrer Fehlentwicklungen beteiligt. Da sie selbst auch Ergebnis dieses Prozesses ist, besteht hier eine Wechselwirkung in Abhängigkeit. Dies ist der Versuch, die Zusammenhänge aus meiner ganz subjektiven Sicht zu beschreiben und Lösungsansätze zu skizzieren.

Wie ein Problem entsteht oder wie man es entstehen lässt.

Als sich in den sechziger Jahren der Konsum von Haschisch, LSD und Heroin auch in der Bundesrepublik Deutschland ausbreitete, waren Drogen eher ein Symbol des Protestes vorwiegend jüngerer Menschen gegen das "etablierte Bürgertum" und die damit verbundene Lebensweise. Die so genannten illegalen Drogen waren einerseits direkter Protest gegen die Erwachsenengeneration, andererseits aber „Hilfs-Mittel“, die versprachen, neue meditative Erfahrungen machen zu können, sich von innerlichen Verkrampfungen und Zwängen zu lösen, die Wahrnehmung zu verändern und zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Zu diesem Zeitpunkt war die "Drogenwelle", parallel zu Studenten und Schülerunruhen, nichts anderes, als pubertärer Protest gegen "die Autoritäten". Ein auffälliger Aspekt des Erwachsen werdens einer kritischen Generation also. Dies wird schon daraus ersichtlich, dass sich die "Drogenszene" in erster Linie aus Studenten und Gymnasiasten zusammensetzte. Die jahrtausende alte Auflehnung der in die Erwachsenenrolle hineindrängenden Jugendlichen gegen ihre Eltern, die man bis Aristoteles zurückverfolgen kann, wurde aus dem Wohnzimmer in die Öffentlichkeit getragen. Von den Grundzügen her betrachtet also ganz und gar nichts neues unter der Sonne...........................

 

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Abhängigkeiten und Gesellschaftsbedingungen in ihren Wechselwirkungen
1_Ausgangsüberlegung.pdf
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Welches Bild von Gesundheit oder Krankheit haben wir und was richtet das an?
2_Gesundheit-Krankheit-Sucht.pdf
PDF-Dokument [136.2 KB]
Über unsere gegenwärtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Wirkung.
3_Gesellschaftliche_Rahmenbedingungen.pd[...]
PDF-Dokument [101.0 KB]
Die derzeitige Art unseres Zusammenlebens mach krank. Die Frage, ob wir das ändern können, wollen, dürfen, ist offen...
3a_Gesellschaftliche Verursachung psych.[...]
PDF-Dokument [77.4 KB]
Wie es funktioniert, dass "Fehl-Verhalten" geradewegs in die Sucht führt und was wir alle damit zu tun haben....
4_Ssozial-psychologische Zusammenhäng.pd[...]
PDF-Dokument [191.7 KB]

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